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Auditkriterien

Auditkriterien sind der kontrollierte Satz an Anforderungen — Normklauseln (z.B. ISO 9001-Kapitel) oder interne Verfahren —, gegen die Audits und Feststellungen bewertet werden. Das ermöglicht einen strukturierten, wiederverwendbaren Anforderungskatalog anstelle von Freitextreferenzen.

Auditkriterien-Baumtabelle mit der hierarchischen Klauselstruktur

Auditkriterien sind hierarchisch aufgebaut, ähnlich wie Org-Einheiten: Ein Kriterium kann ein übergeordnetes Kriterium haben, sodass eine Kapitelstruktur bis zu drei Ebenen tief abgebildet werden kann — zum Beispiel 99.39.3.1.

Jedes Auditkriterium hat:

Feld Beschreibung
Code Die Klausel- oder Referenznummer (z.B. 9.3.1)
Beschreibung Was die Klausel abdeckt
Ursprung Die Quellnorm oder das Quelldokument (z.B. „ISO 9001:2015“, „Internes Verfahren“)
Notiz Optionaler organisationsspezifischer Kontext, z.B. wie oder wie oft dieses Kriterium intern geprüft wird
Übergeordnetes Kriterium Das übergeordnete Kriterium, sofern vorhanden
  • Fragen in einem Fragenkatalog können optional genau ein Auditkriterium referenzieren — siehe Fragenkataloge
  • Feststellungen werden mit dem Auditkriterium der Frage vorbelegt, aus der sie hervorgegangen sind, können aber weiterhin geändert werden — siehe Feststellungen erfassen & klassifizieren
  • Das Freitextfeld Prüfkriterien eines Audits kann den gesamten Anforderungssatz beschreiben, gegen den das Audit bewertet wird — siehe Audits

Auditkriterien werden von Ihrem Stammdaten-Admin in der Pflege-App für Auditkriterien verwaltet. Da die Hierarchie zur Vorbelegung von Feststellungen und für die Auswertung genutzt wird, sollten Sie die Kapitelstruktur sorgfältig planen, bevor Sie sie breit ausrollen.